| alec crichton.openkhm |
| EXPERIMENT |
| Autor:aleccrichton | 24 Oktober, 2007 16:14 |
|
Trotzdem viele Künstler den direkten Vergleich oft nicht zu scheuen scheinen, unterscheiden sich die Bedingungen und Methoden eines künstlerischen Experiments, grundlegend von denen der wissenschaftlichen Forschung. Wir können ein künstlerisches Experiment als Interaktion von Individuen mit ihrer Umwelt betrachten, der es gelingt, in Form von sogenannten Kunstwerken, einen für Andere wahrnehmbaren Eindruck zu erzielen. Die dabei erzeugte Aufmerksamkeit ergänzt die alltägliche Wahrnehmungs- und Kritikfähigkeit und hilft, diese auszudifferenzieren. Ästhetischer Ausdruck und kritische Aussage eines Kunstwerks werden meist reflexiv gebildet, wobei in der Konzeptkunst eine Tendenz zur kontrollierteren Umsetzung von Ideen besteht.
Auszug aus K.U.N.S.T. |
| denk :: Kommentare (0) |
| Mathias Greffrath - Kunstkinder im Bundesamt |
| Autor:aleccrichton | 08 Mai, 2007 17:12 |
|
Auszug aus Mathias Greffrath - Kunstkinder im Bundesamt "singen lernen" - das ist eine wunderbare Metapher für das große, sehr
reale Kunststück, das die menschliche Gattung in naher Zukunft
vollbringen muss - um ihrer Selbsterhaltung willen. Um es weiter mit
Keynes zu sagen: Wir müssen die "Geldscheffelei", jenes "widerliche,
krankhafte Leiden, jene halbkriminelle, halbpathologische Neigung, die
man mit Schaudern an einen Spezialisten für Geisteskrankheiten
verweisen möchte", in den Dienst einer weltschonenden Entwicklung des
globalen Südens lenken und in den alten Industrieregionen die
Arbeitszeit für alle so verkürzen, dass wir "weise, angenehm und gut
leben können". |
| denk :: Kommentare (0) |
| Gregory Colbert - Ashes and Snow |
| Autor:aleccrichton | 05 Februar, 2007 16:40 |
|
A Film by Gregory Colbert “In exploring the shared language and poetic sensibilities of all animals, I am working towards rediscovering the common ground that once existed when people lived in harmony with animals. The images depict a world that is without beginning or end, here or there, past or present.” -- Gregory Colbert
Love is the only conceivable
relationship, where egoism and altruism come to reach an equilibrium, where one
is rendered possible by the other. […] Liebe ist die einzig denkbare Beziehung, in der Egoismus und Altruismus miteinander ins Gleichgewicht kommen, weil das eine nur durch das andere Möglich wird. […] Es ist auch bezogen auf die Lebewesen, aus der wir als eine Art unter vielen hervorgegangen sind, die Möglichkeit der Liebe, die uns erst Menschlichkeit gibt. Das wir uns weiter gegen die Tiere entscheiden, ist ein Enge des Herzens, die für unsere Zukunft nichts Gutes erwarten lässt. Vieles spricht dafür, dass die eingeschränkten Freiheitsgrade des Fühlens schon bald einen realen Verlust der Freiheit nach sich ziehen könnten. Der Tiger stirbt darum nicht allein. Wir sterben jetzt schon mit ihm, einen der tausend Tode, die uns noch bevorstehen mögen. Denn es geht niemals nur um die anderen. Es geht schon lange auch um uns.
By the way, this Film was funded by ROLEX, "the producers of living art ... that is greater than the sum of its parts". ;) Buy the DVD in order to support the artist or download the film via P2P and spread the word: [emule] pc, [amule] mac
|
| blick :: Kommentare (3) |
| "Kunst" von "Kindern" (KINDER.KUNST.ABO) |
| Autor:aleccrichton | 19 Januar, 2007 13:57 |
|
Der Charme von Kinderbildern versprüht einen Hauch von Infantilität, der uns an die behütete Zeit vor der finanziellen Bürde gesellschaftlicher "Arbeit" erinnert und lässt mich das lediglich noch in Entwicklungsländern lebendige Konzept der Kinderarbeit aus paedagogischer und oekonomischer Hinsicht im Kontext des Kunstsystems neu überdenken. |
| denk :: Kommentare (779) |
| Notizen zu Isabelle Graw - Kunst, Markt, Mode (Lettre International 74) |
| Autor:aleccrichton | 03 Januar, 2007 00:27 |
|
Kunst, Markt, Mode | Karl Marx
beschreibt Kunstwerke als Waren, da sie ein menschliches Bedürfnis der
Sehnsucht und des ästhetischen Genusses befriedigen und Da sich der Wert
einer Ware durch sein gesellschaftliches Verhältnis definiert, stellt sich die
Frage, was nun mit einer Kunstware in einer Gesellschaft passiert, in der ökonomische Denkweisen nicht durch ausgleichende Werte ergänzt werden. Denn auch die Museen
richten sich zunehmend nach den Autoritäten des Kunstmarkts und dienen der
Wertsteigerung der Waren. Kaum einer der
Arbeitnehmer wagt die Entwicklung anzuzweifeln, da er vom Kunstnetzwerk
abhängig ist und der Kooperation bedarf. . Ich bin in meiner künstlerischen Tätigkeit tief befriedigt, spüre und weiß um die gestaltende und stabilisierende Kraft kreativen und verantwortungsvollen Handelns und Denkens sowohl für mich als Individuum als auch für die gesellschaftliche Kommunikation. Leider finde ich diese in der Freiheit des Bildungssystems persönlich gewonnene Haltung im etablierten Kunstmarkt, der sich mir als Arbeitgeber anbietet, nicht als Kriterium und Aufgabenfeld meiner Tätigkeit wieder. | alec.crichton.tv |
| denk :: Kommentare (1935) |
| navigiere zu |
| .openkhm Startseite |
| khm.de |
| Mailinglisten |
| Impressum |
|
FAQ .openkhm |
|
.alec crichton |
| Bereiche dieses Blogs: |
|
denk [4] |
|
blick [1] |
|
|
| neuste Artikel |
|
|
| Archiv |
|
Oktober 2007 Mai 2007 Februar 2007 Januar 2007 |
| Externe Links |
|
... kunstfilm.tv alec.crichton.tv |










